Wie kann man sein Zimmer verschönern

Wie kann man sein Zimmer verschönern

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In deinen eigenen vier Wänden kannst du deine Individualität ausleben, kreativ werden, dich zurückziehen und selbstbestimmt agieren. Hier bietet sich dir die Möglichkeit, dich vollkommen zurückzuziehen – oder eine laute Party mit all deinen Herzensmenschen zu veranstalten. Damit du dich pudelwohl fühlst und zu jederzeit in eine echte Wohlfühloase eintauchen kannst, solltest du jedoch hin und wieder einen Tapetenwechsel vornehmen.

Doch keine Sorge! Du musst nicht umziehen, um die Veränderung herbeizuführen, die du dir wünschst. Stattdessen richtest du dein Augenmerk auf dein vorhandenes Zimmer und legst dir einen Plan zurecht, um das volle Potenzial des Raums auszuschöpfen. Viel Geld musst du dabei nicht in die Hand nehmen. 

Aber wie gelingt es dir, dein privates Reich neu zu gestalten? Welche Ideen lassen sich mit einem kleinen Geldbeutel umsetzen und ist es möglich, die gesamte Wohnung im Alleingang umzugestalten? 

Was kann man tun, um sein Zimmer aufzuhübschen?

Eines vorweg: Hältst du dein Zimmer ordentlich und sauber, fühlst du dich auf Anhieb wohl. Wollmäuse in den Ecken, dicke Staubschichten auf den Regalen, klamme Bettwäsche und müffelnde Teppiche dagegen lassen dich schnell Reißaus nehmen. Bevor du dein Zimmer umgestaltest, solltest du deshalb eine Grundreinigung durchführen und dich von allem Ballast trennen, den du nicht regelmäßig verwendest. 

Hast du Ordnung geschaffen, ist es an der Zeit, dein erstes eigenes Raumkonzept zu erarbeiten. Die gute Nachricht: In einem aufgeräumten Zimmer lässt sich gleich doppelt so gut über eine neue Einrichtung nachdenken! 

Dabei gilt: Um einen Raum umzugestalten und ihm neues Leben einzuhauchen, benötigst du weder viel Geld noch viel Zeit. Denn nimmst du einzelne kleine Veränderungen vor, wirkt sich dies auf das gesamte Ambiente aus. Im Idealfall führen wenige Handgriffe zu einem völlig neuen Flair. 

Im ersten Schritt beschäftigst du dich mit dem Farbkonzept. Wähle eine Hauptfarbe aus und ergänze sie um mehrere Farbabstufungen. Die Hauptfarbe sollte sich wie ein roter Faden durch dein gesamtes Innendesign ziehen. 

Dafür musst du weder die Wände streichen noch die Accessoires austauschen. Setze stattdessen gezielt Akzente durch neue Kissenbezüge, Vorhänge, Bettwäsche oder selbstgemalte Bilder. Nutze diese anschließend, um deine Lieblingsstücke in Szene zu setzen. Dies gelingt beispielsweise, indem du auffällig bunte Kissen auf deinem Lieblingssessel drapierst. 

Was brauche ich in meinem Zimmer?

Damit dein Zimmer zu einer echten Wohlfühloase wird, sollte der Raum sowohl funktionale als auch dekorative Elemente aufweisen. Welche Gegenstände ein Zimmer gemütlich erscheinen lassen, hängt zum einen von dem Raum und zum anderen von deinen Vorlieben ab. 

Ein WG-Zimmer kann zum Beispiel ein Bett mit einer gemütlichen Matratze, einen Schreibtisch, ein kleines Sofa und einen Kleiderschrank enthalten. Als praktisch erweist sich zudem ein Standspiegel, indem du deine Outfits bewundern kannst. In einem Wohnzimmer dagegen bildet das Sofa den Mittelpunkt des Raumes. 

Klingt kompliziert? Keinesfalls! Denn eine wichtige Regel lässt sich auf jedes Zimmer anwenden: Entscheide dich für Möbel und Accessoires, die deinen Bedürfnissen gerecht werden und deinen individuellen Geschmack treffen. 

Ein Tipp: Integriere persönliche Gegenstände in deine Einrichtung. So kannst du zum Beispiel die Valentinstagsgeschenke deines Partners in einer Vitrine präsentieren oder Mitbringsel aus deinem letzten Urlaub auf einem Beistelltisch in Szene setzen. 

Wie mache ich ein Zimmer gemütlich?

Flackernde Kerzen auf der Kommode, indirektes Licht unter dem Bettkasten, eine Lichterkette über dem Fenster oder eine Vase aus deinem letzten Italienurlaub: Manche Menschen beweisen ein Händchen für eine gemütliche Einrichtung und einen exzellenten Geschmack. Andere tun sich schwer damit, Möbel zu kombinieren, Teppiche auszuwählen oder Dekorationsartikel zu erwerben. 

Die gute Nachricht: Ob ein Zimmer gemütlich wirkt, entscheidest du selbst. Schließlich solltest du dich in deinen eigenen vier Wänden wohlfühlen. Beachte die standardmäßigen Ratschläge aus Zeitschriften also nicht weiter und überlege stattdessen, welche Gegenstände in deinen Augen zu einem gemütlichen Flair beitragen. So ersparst du dir unüberlegte Einkäufe, die du im Nachhinein bereust. 

Als Leseratte profitierst du zum Beispiel von einem praktischen Sitzsack, auf dem du Platz nehmen kannst. In einem Wohnzimmer kann eine weiche Couch gemütlich wirken. Und im Esszimmer sollten die Stühle so gemütlich ausfallen, dass du und deine Gäste bequem Platz nehmen könnt. Gemütlichkeit ist somit nicht gleichzusetzen mit Lichterketten und Duftkerzen, sondern kann individuell interpretiert werden. 

Wie kann man ein kleines Zimmer gestalten?

Klein, aber oho: Mit den richtigen Tipps und Tricks laden auch kleine Räume zum Verweilen ein. Die Herausforderung besteht darin, dass dir wenig Platz zur Verfügung steht und du sowohl funktionale als auch dekorative Elemente auf engem Raum unterbringen musst. 

Achte darauf, dass dein Farbkonzept auf hellen Tönen basiert. Ein dezentes Beige lässt den Raum groß erscheinen und sorgt gleichzeitig für ein gemütliches Ambiente. Aber auch weiße Wände wirken edel, wenn du diese mit dekorativen Elementen wie Bilderrahmen oder Postern schmückst. 

Weiterhin ist es von Bedeutung, Multifunktionsmöbel zu integrieren. Diese erfüllen verschiedene Zwecke. Entscheidest du dich zum Beispiel für ein Schlafsofa, kannst du dieses als Bett und als Couch verwenden. Die Möbel sollten filigran ausfallen, um den Raum optisch zu vergrößern. 

Große Massivholzschränke sind nicht zu empfehlen. Stattdessen setzt du auf offene Schranksysteme, die luftig wirken und sich harmonisch in das Interior-Design einfügen.

Zimmer verschönern – auch ohne viel Geld

Das Sofa aus der alten Wohnung, der Esstisch von der Oma und das kostspielige Designer-Piece aus dem Ausland: Neigst auch du dazu, deine Einrichtung nach und nach um Möbelstücke zu ergänzen? Dann stellst du unter Umständen schnell fest, dass das Zimmer keinem festen Einrichtungskonzept folgt. Zu unterschiedlich fallen die Stile und Formen der Möbel aus. 

Allerdings erfordert es nur wenige Handgriffe, räumliche Veränderungen zu bewirken und einen harmonischen Gesamteindruck zu erwecken. Deinen Geldbeutel musst du in diesem Fall nicht zücken. 

Widme dich zunächst deinen Möbeln. Diese verschiebst du, um ein neues Raumgefühl zu erzeugen. Anschließend dekorierst du diese neu. So kannst du zum Beispiel eine Obstschale auf dem Regal platzieren oder deine Lieblingsbücher auf dem Beistelltisch drapieren. Weiße Wände dekorierst du im Handumdrehen mit Hilfe von Bilderrahmen oder Wandtattoos. 

Ideen zum Selbermachen

Ein kostengünstiges Möbelstück gestaltest du schnell und einfach um. Streiche dein neues Regal oder deinen Couchtisch beispielsweise in einer kräftigen Farbe oder verziere diesen mit selbstklebenden Spiegelfliesen. 

Auch bei der Wanddeko sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit einer selbstgemachten Foto-Collage über der Essecke oder einem weichen Traumfänger über deinem Bett? Die Fotos kannst du auf entweder in einem gekauften oder einem selbst gebastelten Bilderrahmen präsentieren. Den Traumfänger gestaltest du anhand praktischer DIY-Vorlagen. 

Wie peppe ich meine gesamte Wohnung auf?

Du möchtest nicht nur dein Zimmer, sondern die gesamte WG verschönern? Oder ziehst du mit deinem Partner zusammen und hegst den Wunsch, seinen Einrichtungsstil zu optimieren? Dann verliere keine Zeit und schnapp’ dir deine Mitbewohner, besten Freunde oder dein Herzblatt. 

Erarbeitet zunächst ein Gesamtkonzept für eure Wohnung. Beratschlagt euch über den Stil und die Farbwahl. Ist eure Entscheidung gefallen, listet ihr alle wichtigen Möbelstücke auf, die weiterhin Bestandteil der Wohnung bleiben sollen. Alle anderen Möbel verschenkt oder verkauft ihr. 

Der neu gewonnene Platz kann nun genutzt werden, um neue Dekorationsartikel zu integrieren. Dabei kann es sich um Lampen, Pflanzen, Skulpturen, Beistelltische oder Spiegel handeln. 

Wie kann ich mein Schlafzimmer gemütlicher machen?

Ein Drittel deines Tages verbringst du in deinem Bett. Gleichzeitig investieren die meisten Menschen viel Energie in die Einrichtung des Wohnzimmers und der Küche, während das Schlafzimmer stiefmütterlich behandelt wird. Die Folge: eine schlechte Schlafqualität. Denn wer zwischen Ordnern und Wäsche einschläft, kann sich nicht ausreichend entspannen. 

Dir fehlenden die passenden Ideen? Damit dein Schlafzimmer gemütlich erscheint, entfernst du auch hier alle Gegenstände, die keine Verwendung finden. Dein Bett bildet das Zentrum deines Schlafzimmers. Beziehst du dieses einmal pro Woche neu, profitierst du regelmäßig von einem echten Wohlfühlambiente.

Dezente Lampen erzeugen außerdem ein stimmungsvolles Ambiente. Ein Teppich neben dem Bett verhindert, dass deine Füße morgens von dem kalten Boden begrüßt werden.

Was kann man alles ins Wohnzimmer stellen?

Das Wohnzimmer bildet das Herzstück einer jeden Wohnung. Hier empfängst du deine Gäste, lässt dich abends erschöpft in die Sofapolster sinken oder veranstaltest einen Spieleabend auf dem großen Teppich vor der Couch. Handelt es sich um einen großen Raum, erschaffst du mehrere Zonen, die du optisch durch Teppiche abgrenzt. 

Im Mittelpunkt steht die gemütliche Sitzgruppe, bestehend aus einer Couch, Sesseln, Stühlen oder Hockern. Auf Beistelltischen platzierst du deine heiße Tasse Kaffee, dein Buch, deine Zeitschrift oder deine Fernbedienung. Eine farbige Wand in deiner Lieblingsfarbe setzt Akzente und wird von Wohntextilien wie Teppichen und Zierkissen in den passenden Farben ergänzt. 

FAQ

Wie dekoriere ich eine Ecke im Wohnzimmer?

Eine Essecke im Wohnzimmer grenzt du zum Beispiel optisch durch einen Teppich ab. 

Was macht ein Zimmer schön?

Beim Interior-Design gilt: Erlaubt ist, was gefällt. 

Was kann man vor ein Fenster stellen?

Vor einem Fenster kannst du einen Beistelltisch platzieren. Dieser bietet ausreichend Platz, um Utensilien wie die Fernbedienung abzulegen oder stylische Vasen aufzustellen. 

Das Fazit – Tipps und Tricks für einladende Räume 

Nach einem harten Arbeitstag sehnst du dich bereits nach deiner gemütlichen Wohnung. Hier kannst du den Stress des Alltags vergessen, ein langes Bad nehmen, dich in deinen Lieblingsschlafanzug kuscheln und von Wärmflaschen umgeben den neuen Blockbuster streamen. 

Damit dein Zimmer oder deine Wohnung gemütlich wirkt, sortierst du Möbel und Dekorationsartikel regelmäßig aus. Fokussiere dich auf die Stücke, die du regelmäßig verwendest. Außerdem trägt eine ordentliche und saubere Umgebung dazu bei, dass du dich wohlfühlst und gerne Zeit in deinem Raum verbringst. 

Durch farbige Akzentwände, selbstgebastelte Dekorationselemente für die Wand, Textilien und Raumdüfte erzeugst du ein stimmungsvolles Ambiente, das deine Persönlichkeit widerspiegelt. Der Clou: Die Umgestaltung geht mit einem geringen finanziellen Aufwand einher!

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